Mehr als 11.000 Euro für Bedürftige in Lettland

Aus der Arbeit des  „Girgensohn-Aderkas-Fonds“ (Lettlandhilfe) berichtet Gertje Anton, Neubiberg. Im Jahr 2025 konnten viele Menschen und Einrichtungen unterstützt werden. Denn die wirtschaftliche Lage in Lettland hat sich weiter verschlechtert. Besonders betroffen sind ältere Menschen, die keine Verwandte im westlichen Ausland haben. Immerhin liegt die Inflation nach wie vor bei etwa 22 Prozent.

Die Unterstützung galt daher vor allem der Bezuschussung von Arztbesuchen, Krankenhauskosten und Medikamenten. In einzelnen Fällen wurden akute finanzielle Schieflagen unterstützt und so existenzielle Not gelindert.

Darüber hinaus erhielten erneut regelmäßig geförderte Einrichtungen wie das kleine aber feine Altenheim der Diakonie der Jesuskirche Riga und deren Ukrainehilfe sowie die Obdachlosen- und Straßenkinderhilfe, Pastorenfamilien und Sozialstationen im ländlichen Raum kleinere Geldbeträge. Im Bereich der Sachhilfe gingen die vorerst letzten Hilfslieferungen mit Unterstützung eines lettischen Transportunternehmers mit vor allem Kleidung (Mäntel und Schuhe), Rollstühle und Krücken auf den Weg.

Aber ohne die teils große Spendenbereitschaft aus der kleiner werdenden baltischen Gemeinschaft wäre das alles nicht möglich. Dafür dankt der Fonds sehr und hofft, dass weiterhin großzügig geholfen wird, bedürftigen Menschen in Lettland zu helfen. Das Konto lautet: Deutschbaltische Landsmannschaft in Bayern e.V., IBAN DE75 7016 6486 0000 1297 71.

 

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