„Viele Menschen in Estland sind beunruhigt,“ berichtet Pastor Michael Schümers, verantwortlich für die „Estlandhilfe“. „Hier ist der Ukrainekrieg allgegenwärtig und die Unterstützung der Ukraine bindet viel Kraft und Geld.“ In 2025 waren es insgesamt 13.000 Euro, die an Einzelpersonen, Gemeinden und Projektgruppen weitergegeben werden konnten.
In Ambla wurde das Dach des Pastorates neu eingedeckt und die begonnene Renovierung der Kirchenfenster geht weiter. In Kadrina bleibt Meelis-Lauri Erikson nur die Arbeit als Landpfarrer mit spärlichem Verdienst für die Seelsorge. In Räpina freut sich die Leiterin des einzigen Pflegeheims in kirchengemeindlicher Trägerschaft, Ene Mölder, dass die Betten in den Einzel- und Doppelzimmern alle belegt sind. Allerdings muss das 120 Jahre alte Gebäude renoviert werden. Dies wird nun auch Zimmer für Zimmer durchgeführt. In Harkujärve werden im Kirchenzentrum mit Unterstützung der Estlandhilfe Außentoiletten errichtet und eine Solaranlage und ein Generator angeschafft. Ähnlich entwickelt sich in Risti die Kirchengemeinde mit Pfarrerin Annika Laats, die Kinder- und Jugendarbeit besonders im Blick hat. Auch dieses Gebäude wird als Krisenzentrum ausgebaut und ausgestattet.
Schümers: „Ich möchte allen Spendern sehr danken. Sie setzen damit deutliche Zeichen der Hoffnung und unterstützen weitere Aktivitäten, Projekte und Personen.“
(Pfarrer Michael Schümers, Obergasse 1, 34286 Spangenberg, Telefon: (05663) 346, pfarramt1.spangenberg@ekkw.de)
